Grill

29. Juli 2010 – 12:34

Selten waren die Sommer so heiß wie in den letzten Jahren. Und wieder einmal zeigt sich: Das Grillen ist des Deutschen liebstes Sommerhobby. Doch bevor der Tisch gedeckt und Steaks und Würstchen serviert werden, stellt sich für jeden Hobby-Grillmeister zuerst einmal die Frage nach dem richtigen Grill.

Grill-Arten gibt es viele: Ob per Holzkohle, Gas oder Strom. Die Vielfältigkeit des Grillens macht den besonderen Reiz dieses Ess-Vergnügens aus. Bei der Direk-Grill-Methode (bei rund 160 bis 300 Grad) wird das Grillgut auf dem Rost direkt über die glühenden Kohlen gelegt und erhitzt. Damit beide Seiten gar werden, muss es nach der Hälfte der Garzeit gewendet werden.

Diese Methode eignet sich für Steaks, Hamburger, Koteletts und andere Speisen mit kurzer Garzeit (bis zu 25 Minuten). Die indirekte Methode (Barbecue) findet bei etwa 160 – 200 Grad statt. Das Fleisch wird hier nicht auf der Glut gegart, sondern durch den Rauch und die warme Luft. Das Grillgut liegt nicht über der Glut, sondern i.d.R. über einer Tropfschale. Das Brennmaterial wird neben der Tropfschale aufgehäuft. Daher “indirektes” Grillen. Diese Methode dauert zwar länger, dass Fleisch wird dafür aber butterweich und zart.

Außerdem gibt es noch die Methode des Räucherns (Smoken) bei rund 60 – 90 Grad.
Die Glut wird wie beim „Barbecuen“ eingesetzt, nur werden dabei alle Lüftungsklappen geschlossen und es entsteht eine starke Rauchentwicklung. Mit der Auswahl der Holzsorte kann man die Rauchintensität und die Geschmacksrichtung bestimmen. Die Garzeit kann hier bis zu 24 Stunden dauern.

Weitere Infos finden Sie unter www.Grill.de

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